Energieeffizienz in der Asklepios-Klinik Nord-Heidberg

Auf die Anzahl der Betten umgerechnet entspricht der Energieverbrauch eines Krankenhauses etwa dem Energieverbrauch von 3-4 Einfamilienhäusern pro Bett. Dies bedingt einerseits eine enorme Umweltbelastung, u.a. durch den entsprechenden CO2- Ausstoß und andererseits eine enorme Kostenbelastung. Letzteres hatte gerade in Zeiten teurer Energie, erhebliche negative Auswirkungen auf das wirtschaftliche Ergebnis einer Klinik. Auch wenn die Energiepreise derzeit relativ niedrig sind so ist doch zu erwarten, dass dies nicht lange so bleiben wird. Es ist also sinnvoll und geboten eine Optimierung der Energieversorgung und des Energieverbrauchs durchzuführen und für eine Umsetzung die Kosteneinsparungen durch die aktuell niedrigen Energiepreise zu nutzen.

Ziel des Projektes:
Im Rahmen eines Green-Hospital-Pilotprojektes sollen Energieversorgung und Energieverbräuche in allen Bereichen der Asklepios-Klinik Nord-Heidberg optimiert werden. Im ersten Schritt soll dies durch die Einführung eines Energiemanagements geschehen. Auf Basis der in diesem Zuge durchgeführten Bestandsaufnahme soll dann der Einsatz von alternativen Energieerzeugern und erneuerbaren Energien untersucht und, soweit sinnvoll und möglich, schrittweise umgesetzt werden.

Auf diese Weise soll der CO2-Ausstoß reduziert und so die Umweltbelastung durch die Klinik deutlich verringert werden. Neben einer Verbesserung der Energiebilanz und der Umweltbelastung sollen die Maßnahmen zu Kosteneinsparungen führen die mittelfristig eine Amortisation der Kosten bewirken. Die Erkenntnisse aus diesem Pilotprojekt sollen innerhalb Asklepios kommuniziert und auf weitere, interessierte Kliniken übertragen werden.

Projektdurchführung:
Im ersten Schritt soll ein Energiemanagement eingeführt werden. Dies sollte durch die Benennung eines Energieverantwortlichen und die Bildung eines Energiebeirates unterstützt werden. Der Energiebeirat und der Energieverantwortliche haben im Wesentlichen die Aufgabe die Gesamtbelegschaft über die Thematik Energieverbrauch/Energiesparen zu informieren und die Anregungen zu sammeln und zu beraten. Der Energieverantwortliche soll dann die Umsetzung initiieren und betreuen.

Parallel dazu soll eine Bestandsaufnahme durch einen Energieplaner durchgeführt werden, ggf. wird auch ein Energieausweis erstellt. Auf Basis der so gewonnenen Erkenntnisse sollen die verschiedenen, in Frage kommenden Maßnahmen untersucht und nach ökologischer und wirtschaftlicher Sinnhaftigkeit bewertet werden. In der Folge soll ein Maßnahmenkatalog festgelegt und schrittweise umgesetzt werden.

Nach derzeitigem Stand kann der Einsatz folgender Techniken und Verfahren geprüft werden:

1. Energiemanagement / Energiecontrolling / Energiemonitoring >> Feststellung aller Energieverbraucher.
Energieeffizienz-Energiemanagement Asklepios-Klinik Nord-Heidberg – Beratung und Umsetzung erste Maßnahmen zur Energieeinsparung und Steigerung der Energieffizienz.
2. Blockheizkraftwerke
3. Wärmepumpen
4. Geothermie
5. Solarthermie
6. Eisspeicher.
7. Pelletheizung.
8. LED-Beleuchtung.
9. Präsenzmelder zur bedarfsweisen Schaltung von Lichtquellen.
10. Hocheffizienzpumpen.
11. Abwärmenutzung.
12. Dezentralisierung der Trinkwasserversorgung.
13. Untersuchung der Gebäudehülle.
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